26/06/2017

Drei Tipps, wie Sie den passenden Hochzeitsfotografen finden

Erster Tipp: Der Fotograf soll den Zauber dieses glorreichen Tages einfangen

Es mag wohl tausend gut gemeinte Tipps geben, den richtigen, den einzig wahren Hochzeitsfotografen zu finden. Das Wichtigste jedoch ist, dass Sie als Brautpaar doch nur ein Ziel verfolgen können, diesen Tag in schönen und geglückten Bildern für die Ewigkeit festzuhalten. Der geeignete Fotograf sorgt dafür, dass Sie Jahre später nicht konfrontiert werden, peinliche oder gar ulkige Fotos mit Ihren Freunden oder Ihrem Nachwuchs ansehen zu müssen. Den Zauber dieses Hochzeitstages festzuhalten, darauf sollten Sie den Fokus richten, bei der Suche nach dem passenden Fotografen.

Die Entscheidung zwischen Profi und Amateur sollte nicht aufgrund der Finanzen bestimmt werden. Es zählt einzig und allein die Qualität seiner Arbeit und sein hochwertiges Equipment. Fotografieren ist eine Kunst. Suchen Sie jenen Fotografen für die Hochzeit aus, der Ihre speziellen Wünsche an diesem einen Tag zu erfüllen vermag. Ob romantisch oder modern, Ihr seid die Hauptdarsteller und Ihr seid an diesem Tag die Regisseure. Nicht Ihr müsst den Anweisungen des Fotografen Folge leisten, nein, er muss nach Ihrer Pfeife tanzen. Das ausführliche Recherchieren bleibt Ihnen im Vorfeld des großen Tages nicht erspart. Rechtzeitig damit zu beginnen, verschafft Ihnen genügend Raum und Zeit bei Ihrer so wichtigen Wahl.

Ein Profi oder ein Amateurfotograf kann Ihnen seine Bilder vergangener Eheschließungsevents zeigen. Achten Sie penibel auf deren korrekte Bearbeitung, auf seine Fähigkeit, die Bilder schnell und hochwertig zu bearbeiten. Ein erfahrener Fotograf kann Ihnen zum Ablauf des Ereignisses wertvolle Tipps geben, Ihnen unkonventionelle, originelle Vorschläge machen. Ein auf Hochzeiten tanzender Fotograf weiß nämlich ganz genau, dass seine Arbeit nie zur Routine werden darf, sind doch auch für ihn selbst die ewig gleichen Rituale mehr als langweilig. Er besitzt, durch seinen Job bedingt, ein großes Netzwerk, kennt etliche andere Dienstleister, dies sollten Sie nutzen, so ersparen Sie sich jede Menge Stress und unvorhersehbare Missgeschicke. Der Fotograf steht Ihnen schattengleich zur Seite, er kennt die wichtigsten Momente, die er festzuhalten hat auf seinem Apparat. Die Ringübergabe, den „ersten jungfräulichen“ Kuss, den Wurf des Brautstraußes etc. Ihre Erwartungen müssen Sie dem Fotografen kundtun, er sollte Ihre Wünsche beherzigen und ernst nehmen.

Ganz wichtig für Sie beide als Brautpaar ist, er sollte Ihnen nicht unsympathisch sein. Oft genügen der erste Augenkontakt, die ersten ausgetauschten Sätze und ein Handdruck, um festzustellen, ob der Fremde mit seiner Fotoausrüstung zu Ihnen passt oder nicht. Ein Profi ist durchaus in der Lage, Sie mit netten und hochwertigen Überraschungen zu beschenken, beispielsweise mit einer Holzbox mit USB-Stick und Abzügen. Alles, was Sie an diesen magischen Moment erinnert, soll Ihnen lieb und teuer sein. Sind Sie von den bisher getätigten Arbeiten des Fotografen begeistert, so schenken Sie ihm Vertrauen, dann klappt es auch mit der Chemie zwischen Ihnen Dreien an diesem lang herbeigesehnten Tag. Ein Profi ist in der Position, Ihnen ein Dienstleistungspaket anzubieten, das all Ihre Vorstellungen und Wünsche abzudecken vermag. Somit kann er Ihnen in vielerlei Hinsicht die Hochzeit erleichtern. Ist doch eine Hochzeit adrenalinbedingt immer mit Aufregung, Hektik und Stress verbunden. Eine gelungene Hochzeitsreportage ist gespickt mit Bildern von genialen und unvergesslichen Augenblicken.

 

 

Zweiter Tipp: Hochzeitsbilder sollen ein Lustspiel zeigen und kein absurdes Theater darstellen

Unverwechselbare Bilder zu schießen, liegt einem guten Fotografen förmlich im Blut. In der Vorbereitungsphase solltet Ihr die bereits geschossenen Bilder des Fotografen genau studieren, und wenn es die Zeit erlaubt, mit anderen Hochzeitbildern vergleichen. Ein begnadeter Fotograf weiß intuitiv, wann und wo er den Auslöser zu drücken hat. Er besitzt die Fähigkeit, schnell auf die geladenen Gäste, die Umgebung und das Licht zu reagieren, bleiben ihm doch oft nur Millisekunden, um genau den einen speziellen Moment einzufangen. Wäre es doch für Sie mehr als schade, ginge ein solcher Augenblick bildlich verloren. Als Brautpaar wollen Sie doch das, was Sie erleben und was Sie sehen, auch vom Fotografen abgelichtet bekommen. Er sollte Ihre Ohren und Ihre Augen sein. Beim Betrachten des vorgelegten Portfolios des Fotografen sollten Sie auf seine unverwechselbare „Handschrift“ achten. Der Stil und die Akzente seiner Fotografien sind auch für Laien erkennbar. Setzen Sie sich mit seiner Art des Fotografierens auseinander, besprechen Sie gemeinsam in aller Ruhe, was Sie stört oder was Ihnen besonders imponiert. Versuchen Sie anhand der vorgelegten Bilder den Ideenreichtum des Fotografen zu eruieren, zu entschlüsseln oder zu entdecken.

Lassen Sie sich vom Hochzeitsfotografen eine ganze, komplett bestehende Hochzeitsreportage zeigen, dann erkennen Sie alsbald die Kompetenzen des Profis oder des Amateurs. Ansonsten könnte es durchaus sein, dass der Herr Fotograf bzw. die Frau Fotografin Ihnen nur die besten und gelungensten Hochzeitsschnappschüsse vorführt. Ehrlichkeit und Vertrauen begleiten Sie als Themen das ganze Eheleben lang, also sollten Sie sich auch in Bezug auf den ausgewählten Fotografen daran halten. Er soll Ihnen vertrauen können und Sie müssen ihm Vertrauen schenken können. Anhand der Bearbeitung seiner Bilder können Sie vielleicht einen roten Faden und eine konstante Qualität erkennen. Dies ist essenziell, denn Ihr Hochzeitsalbum sollten Sie zukünftig wie ein gelebtes Märchen betrachten können, keinesfalls aber als ein uninteressantes, zusammenhangloses, sinnbefreites und stumpfes Schuljahrgangsbuch.

Möglicherweise flüstern Ihnen Freunde ein, Sie sollten doch besser realistisch bleiben, kein Hochzeitsfotograf weltweit sei dazu in der Lage, Sie von Mitteleuropa an einen weißen Strand einer karibischen Insel zu zaubern, mithilfe seines Fotoequipments. Wie recht sie doch haben, denn man darf vom Fotografen, egal ob Profi oder Amateur, nicht das Unmögliche verlangen. Doch im Rahmen des Realen ist nicht selten das Wundersame, das Unglaubliche möglich. Deshalb sollten Sie sich beim Anschauen seiner Bilder vor Augen halten, wie er zu arbeiten pflegt. Ob seine Reportagen mehrheitlich mit natürlichen Momentaufnahmen versehen sind oder ob er mehrheitlich gestellte Bilder in seinem Repertoire hat. Sie sind an diesem einen Tag Königin und König, deshalb liegt es ganz bei Ihnen, für welche Art der Aufnahmen Sie zu begeistern sind.

Eine Hochzeit bildlich festzuhalten, sollte einem Lustspiel entsprechen, es sollten Augenblicke des Glücks und Momente des Gerührtseins bildlich verewigt werden. Je natürlicher die Hochzeitgesellschaft und Sie beide auf den Bildern wirken, desto genüsslicher und entspannter wird für Sie beide zukünftig das Durchblättern der Hochzeitsfotoalben sein. Ein Fotograf arbeitet wie ein preisgekrönter Regisseur, er sollte bemüht sein, Ihnen ein aufregendes und spannendes, ein erfreuliches und herzbewegendes Bilddokument zu liefern.

 

 

Dritter Tipp: Ein guter Hochzeitsfotograf sollte Ihnen wie ein Schatten folgen

Der Hochzeitstag wird gespeist von magischen Momenten und diese einzufangen, ist die Hauptaufgabe eines Fotografen. Er muss nicht nur sein Handwerk verstehen, sondern er sollte die Fähigkeit besitzen, sich an Sie katzengleich anzupirschen, er sollte die Begabung haben, Sie beide von allen Seiten mit Argusaugen zu verfolgen und beobachten zu können. Sie sollten sich in seiner Gegenwart entspannt fühlen, schließlich begleitet er Sie den ganzen freudigen Tag über. Die Chemie zwischen dem Brautpaar und dem Fotografen muss punktgenau stimmen. In der Vorbereitungsphase und am Hochzeitstag sollten Sie und seine Kameraobjektive eine Art harmonische Beziehung eingehen. Muss er doch so unauffällig wie nur möglich agieren können. Gleich, an welchem Ort die Feier stattfindet, ob in einer Burg, auf einem Schloss, auf einer Fähre oder in einer Gartenlaube, der Fotograf muss Sie und die Location kennenlernen. Er muss sich ebenso wohlfühlen bei seiner Arbeit, wie Sie beim Feiern.

Ein Profi durchkämmt mit seinen Blicken die geladene Gesellschaft wie ein auf der Lauer liegender Luchs, ihm entgeht so gut wie nichts. Aufdringlich sollte ein Fotograf auf der Hochzeit jedoch keinesfalls sein, aber er sollte sich auch nicht scheuen, unmittelbar ins Geschehen einzugreifen. Entstehen doch die genialsten Hochzeitsfotos spontan und ungezwungen. Kunst hat seinen Preis, ärgern Sie sich nicht über die im ersten Moment oft unverschämt hoch klingende Summe. Lieber einen hohen Preis für tolle Fotos bezahlen als den Rest seines Lebens auf nichtssagende, schlechte Hochzeitsfotos starren zu müssen. Eine entspannte Atmosphäre ist Voraussetzung, damit Ihr Fotograf natürliche und heitere Bilder einfangen kann. Diese feierliche Stimmung in Bildern festzuhalten, ist kennzeichnend sowie maßgebend für eine geglückte Hochzeitsreportage.

Deshalb sollte Ihre Beziehung zum Fotografen brüderlicher Natur sein, er sollte nicht als Fremdkörper durch eine in sich geschlossene und vertraute Gesellschaft flitzen müssen. Er sollte stets der sein, der Sie gerne in so manchen Situationen wären. Alles sehen zu können, jede Szene im Blick zu haben, das zeichnet einen kompetenten Fotografen aus. Ein professioneller Fotograf gewährt Ihnen sehr gerne einen kostenlosen Probetermin. Nützen Sie dieses Probeshooting, um mit dem Fotografen Ihre Ideen zu den Posen, Orten und Motiven zu besprechen. Das Probeshooting ist die beste Gelegenheit, sich ein wenig näher zu kommen. Er kann Ihnen hilfreiche und entscheidende Tipps geben, wie Sie sich als trautes Paar entspannt und gelöst sowie völlig ungeniert vor der Kamera bewegen können. Nur so steht es ihm zu, auch Ihre intimsten Momente in Bildern zu verewigen.

 

 

 

Der Text entstand in Zusammenarbeit mit Lilly Deluggi.

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